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24.01.2009, 13:38 Uhr | Rheinische Post
99,2 Prozent stehen zu Jansen
Bei nur einer Gegenstimme wählte die Hückelhovener CDU Bernd Jansen erneut zum Bürgermeister-Kandidaten. Der blickte positiv auf das Geleistete zurück und mit "Herz und Kraft" in die Zukunft.

Anhaltender Applaus, stehende Ovationen, zahlreiche Gratulanten – und ein strahlender Bürgermeister, der von seiner Partei erneut als Kandidat ins Rennen geschickt wird: 99,2 Prozent der Stimmen, die auf Bernd Jansen entfielen (123 Ja-Stimmen, eine Gegenstimme) ließen keinen Zweifel daran, wie geschlossen der CDU-Stadtverband hinter dem Ersten Bürger steht.

"Ich bin total glücklich"

In der Mitgliederversammlung im Hilfarther Saal Sodekamp-Dohmen zeigte sich Jansen nach seiner Wahl rundum zufrieden. "Einen größeren Vertrauensbeweis hätte ich mir gar nicht wünschen können. Ich bin total glücklich", sagte der Hückelhovener Verwaltungschef. "Dieses Ergebnis wird dir so schnell keiner nachmachen", ergänzte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Thomas Schnelle. Jansen rechnet fest mit seiner Wiederwahl. "Wir gehen selbstbewusst in den Wahlkampf, denn wir haben viel geleistet." Er selbst wolle "mit Herz, Kraft, Visionen und vollem Einsatz weiter ans Werk gehen".

"Flaggschiff" Schulpolitik

Zuvor hatte der Ratheimer Familienvater in seiner Rede ein positives Resümee seiner Amtszeit gezogen. So habe man die finanzielle Situation der Stadt deutlich verbessert und in den vergangenen Jahren aus dem laufenden Haushalt rund 50 Millionen Euro investiert. Weitere 28 Millionen würden in der Zeit von 2009 bis 2011 investiert. Als "unser Flaggschiff" bezeichnete Jansen die Schulpolitik. Der Bürgermeister wörtlich: "Kinder sind unsere Erwachsenen von morgen. Früher war Kohle der Rohstoff in Hückelhoven, jetzt ist es die Bildung." Dem Ruf einer Schulstadt wolle man gerecht werden. Dabei sei man bereits auf dem besten Weg: Es gebe ausreichend Kindergartenplätze und ein flächendeckendes Angebot offener Ganztagsschulen im Grundschulbereich.

Zufrieden ist Jansen auch mit der Etablierung des Hückelhoven-Centers (HC). Es sei richtig gewesen, die Parkhofstraße von der Durchfahrtsstraße zur Einkaufsstraße zu verändern. Weiteres Potenzial sieht er auf dem ehemaligen Zechengelände. Acht Hektar Land könnten an Schacht III noch einer neuen Nutzung zugeführt werden.

 

Für die Zukunft versprach der CDU-Bürgermeisterkandidat, Senioren, Arbeitslose und Behinderte stärker zu integrieren: "Wir sind alle Hückelhovener." Seine Arbeit bereite ihm nach wie vor viel Freude, die Aufgaben seien abwechslungsreich. Und dabei ist er nicht auf sich allein gestellt: "Die Tatsache, dass ich viele gute Ratschläge bekommen habe, zeigt mir, dass alle mitdenken und darauf achten, dass es in unserer Stadt rund läuft."

aktualisiert von Andreas Schmitt, 24.01.2009, 13:40 Uhr
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