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28.02.2009, 09:54 Uhr | Heinsberger Zeitung
„Guter Auftakt für guten Wahlkampf“
Landrat Stephan Pusch erneut als CDU-Kandidat nominiert. 97,4 Prozent Zustimmung am Freitagabend in Haaren.
Kreis Heinsberg. Erwartungsgemäß ist der hauptamtliche Landrat Stephan Pusch am Freitagabend erneut als CDU-Kandidat für dieses Amt nominiert worden. Bei der Kreisvertreterversammlung der Union zur Kommunalwahl 2009 in der Selfkanthalle von Waldfeucht-Haaren votierten 114 von 117 Delegierten mit Ja. Dies entspricht einer Zustimmung von 97,4 Prozent. Drei Nein-Stimmen wurden verzeichnet. Es gab keinen Gegenkandidaten. Der CDU-Kreisvorsitzende, Landtagsabgeordnete und Versammlungsleiter Bernd Krückel sprach von einem „eindrucksvollen Ergebnis“ und gratulierte dem Amtsinhaber zur erneuten Nominierung. Pusch dankte für den „überwältigenden Vertrauensbeweis“ und sagte: „Das war ein guter Auftakt für einen guten Kommunalwahlkampf.“

Auch als Nummer 1 der Reserveliste für die Kreistagswahl wurde Stephan Pusch (Hückelhoven) aufgestellt vor Leo Lausberg (Heinsberg), Peter Moll (Junge Union / Wegberg) sowie Dagmar Ohlenforst (Gangelt/Selfkant/Waldfeucht/Frauen-Union) und Liane Jüngling (Übach-Palenberg/Frauen-Union).

Stephan Pusch, der im September 2004 mit 56,2 Prozent der Wählerstimmen zum Landrat des Kreises Heinsberg gewählt worden war, blickte in seiner Rede am Freitagabend in Haaren zurück auf viereinhalb Jahre in diesem Amt. Auch wenn die CDU im Kreistag eine absolute Mehrheit besitze und daher eigentlich relativ sorglos agieren könne, sei es ihm wie der Fraktion darum gegangen, nicht nur den Gestaltungsauftrag wahrzunehmen, sondern auch einen konstruktiven Umgang mit allen politischen Kräften zu pflegen und möglichst viele bei den einzelnen Themen mitzunehmen. So habe es im vergangenen Jahr eine Zustimmung aller Fraktionen zum Haushalt gegeben. Bei der Führung der Verwaltung sei es ihm darum gegangen, Stabsstellen für Schlüsselaufgaben wie zum Beispiel das Neue Kommunale Finanzmanagement aufzubauen, dabei junge Leute mit ins Boot zu nehmen, aber selbst führend mitzuwirken, so Pusch. Wichtig seien ihm Servicefreundlichkeit (Umbau des Straßenverkehrsamtes) und Transparenz („Jeder kann den Landrat sprechen!“). Nicht nur, weil es zwischen Städten und Gemeinden auf der einen Seite und dem Kreis als Umlageverband auf der anderen Seite bei den Finanzen zwangsläufig Interessenkonflikte gebe, bestehe die besondere Verpflichtung, Geld nur sinnvoll auszugeben, und weiter die Tradition, kommunalfreundlich zu agieren. Von Weichenstellungen, bei denen gute Verhandlungsergebnisse erzielt worden seien, sprach Pusch und nannte die Verpachtung der West-Energiesparte an die NVV und den Kauf des Wasserwerks Erkelenz durch das Kreiswasserwerk Heinsberg. Eine wichtige Weichenstellung sei aber auch die Erstellung eines Leitbildes für den Kreis Heinsberg gewesen. „Kurs halten“, dies müsse auch bei strittigen Themen gelten. Der Landrat nannte in diesem Zusammenhang die Stichworte DRK (Ausschreibung des Rettungsdienstes und Vergabe an Mitbewerber), Gillrath (Linienführung für Kreisstraße 3) und Kreismusikschule (Bezahlung der Lehrkräfte).

Mit Hinweis auf positive, solide Arbeit strahlte Pusch Optimismus aus. Man könne sich über den Wahltermin streiten, aber „letztlich müssen wir uns den Bürgern stellen – egal wann“. (disch)
aktualisiert von Andreas Schmitt, 28.02.2009, 09:55 Uhr
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