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Presse
26.09.2011, 11:53 Uhr | Rheinische Post, Carsten Preis
Optimistischer Blick von oben
Die CDU Hückelhoven lud interessierte Bürger zum politischen Gespräch ein. Über 70 Hückelhovener folgten Bürgermeister Bernd Jansen auf die Millicher Halde, um sich über die Stadtentwicklung zu informieren.

Bildung und Infrastruktur, Wirtschaft und die Innenstadt-Entwicklung waren die bestimmenden Themen bei der Infoveranstaltung der CDU. Bürgermeister Bernd Jansen bot im Gespräch mit Bürgern Einblick in aktuelle Entwicklungen, der Treffpunkt Millicher Halde einen einmaligen Blick über die Stadt.
Bei optimalem Wetter und guter Sicht erläuterte Bürgermeister Bernd Jansen (r.) den Teilnehmern des Bürgergesprächs auf der \"Himmelstreppe\" die Entwicklungsschwerpunkte der Stadt in der nächsten Zeit. Foto: Jürgen Laaser

Die Ansiedlung von Geschäften in der Innenstadt komme voran, sagte Jansen. Für viele Besucher neu war die Nachricht, dass sich C & A vergrößere. Der Eröffnungsverkauf sei aus Sicht des Unternehmens sehr gut verlaufen. Der Konzern sicherte sich 560 Quadratmeter Fläche über dem bestehenden Geschäft. Eröffnet werden solle im Oktober. Das sei ein gutes Argument bei weiteren Ansiedlungsverhandlungen.
 

Gespräche über neuen Fachmarkt

Auch die Angliederungen an das Hückelhoven-Center gingen voran, sagte Jansen. Der Obi-Markt und das Möbelgeschäft haben fest zugesagt. Für einen Teil der Restfläche von rund 23 000 Quadratmetern stehe man in Verhandlungen mit einem weiteren Fachmarkt, den es noch nicht im Kreis gebe. Er hoffe, sagte Jansen, den Namen im Oktober vorstellen zu können.

Sorgenkinder bleiben die frühere Extra-Markt-Immobilie am Berresheimring und das ehemalige Hertie-Haus. Interessierte zu finden, sei schwierig. Das Zentrum der Innenstadt habe sich inzwischen vom Berresheimring wegbewegt, sagte Jansen. Derzeit stehe man hier mit einem Textiler in Verhandlungen. Die Hertie-Immobilie sei überbewertet.

Der Inhaber habe zu Beginn fünf Millionen als Kaufpreis verlangt, inzwischen liege der bei zwei Millionen Euro. Trotzdem sei man auch hier auf einem guten Weg. Aber: Neue Geschäfte erhöhen das Verkehrsaufkommen. Deshalb sei die Entscheidung der Landesregierung NRW, die L 117n in der Priorität hochzustufen (die RP berichtete) "so enorm wichtig", sagte Jansen. Ausdrücklich dankte er allen Akteuren, die sich gemeinsam für das Projekt eingesetzt hatten.

Dank der Ansiedlungserfolge in der Innenstadt aber auch im Industriegebiet Baal, haben sich die Einnahmen aus der Gewerbesteuer vervielfacht. Das Geld habe man großteils in Bildung und Infrastruktur investiert: insgesamt 75 Millionen Euro zwischen 2003 und 2009. 50 Millionen Euro davon konnten aus eigenen Mitteln bestritten werden. Dabei solle es nicht bleiben, sagte Jansen.

Es müsse noch mehr in die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund getan werden. Erfolgversprechen seien hier sogenannte Rucksackprojekte, bei denen Eltern und Kinder gemeinsam die deutsche Sprache lernen. "Die Sprache ist der Schlüssel", betonte Jansen. Der demografische Wandel zeige: "Wir brauchen jedes Kind."
 

Gute Botschaft

Organisatoren Der neue Ortsverbandsvorsitzende der CDU, Daniel Reichling, und der Stadtverbandsvorsitzende Thomas Schnelle hatten eingeladen.

Umsatzsteuer Seit 2002 haben sich die Einnahmen durch die Gewerbesteuer mehr als verdreifacht. Großen Anteil daran haben die Neuansiedlungen im Gewerbe- und Industriegebiet Baal. Auch 2011 zieht die Gewerbesteuer weiter an.

aktualisiert von Daniel Reichling, 16.01.2012, 19:04 Uhr